20 Jahre öffentliche Vereinigung „Wiedergeburt“ im Kreis Tole Bi

In der Stadt Lenger fand ein grandioses Konzert zu Ehren des 20 jährigen Jubiläums der öffentlichen Vereinigung „Wiedergeburt“ des Kreises Tole Bi statt. Die Zuhörer schwelgten beim Blättern durch die Seiten des „Familienalbums“ der Deutschen im Gebiet Turkestan in Erinnerungen.

– Alles keimte auf im lange zurückliegenden Jahr 1999, als die Ethnie der Region eine mutige Entscheidung traf – einen kleinen Verein zu schaffen, der die Vergangenheit mit einer zuversichtlichen Zukunft verbindet. Zu dieser Zeit übernahm der erste Leiter des deutschen Zentrums eine schwierige Aufgabe: die Erhebung von Daten aller Deutscher, auf dem Gebiet des ganzen Kreises lebten. Es sind 20 Jahre vergangen und jetzt arbeiten in der öffentlichen Vereinigung „Wiedergeburt“ verschiedene Arbeitskreise und Sektionen, um die nationale Identität zu fördern und kreative junge Menschen auszubilden, um sich mutig in der multiethnischen Arena Kasachstans zu positionieren, – äußert über die Arbeit des Zentrums ihre gegenwärtige Leiterin Lidija Michlik.

Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Bildung und Entwicklung der Jugend der deutschen Ethnie in der Region gelegt: Die meisten Teilnehmer des Konzertes sind junge Leute im Alter von 7 bis 18 Jahren.

Auch die Kulturarbeiter des Kreises Sole Bi zeigten Interesse an der deutschen Vereinigung, Glückwünsche von Deputierten der Regionalregierung und von den ethnokulturellen Vereinigungen strömten herein. Auch besuchten die aktiven Mitglieder der deutschen Jugend „Juwel“ der Stadt Taraz das Konzert. Sie konnten Kontakte knüpfen und partnerschaftliche Beziehungen schließen und sich gegenseitig mit einmaligen kreativen Erfahrungen bereichern.

Im Verlauf des zweistündigen Konzertprogramms haben die Zuschauer nicht nur die Besonderheiten deutscher Tänze, Lieder und den Reichtum der Muttersprache gesehen, sondern auch geschmacklich einzigartige traditionelle Speisen probiert, welche von den fähigen und sorgsamen Händen der aktiven Mitglieder des „Frauenklub“ vorbereitet wurden.

Polina Tscherepowskaja, Igor Pawlow

Ubersetzung: Philipp Dippl

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