Das Netzwerk der Begegnungszentren


Das Projekt „Netzwerk der Begegnungszentren“ ist eines der gefragtesten und bedeutendsten Projekte des Programms zur Unterstützung der deutschen Minderheit. Es ist ausgerichtet auf die Erneuerung und Entwicklung eines Gefühls der ethnischen Identität, sowie auf die Vereinigung und Konsolidierung von Menschen deutscher Nationalität, es schafft die Möglichkeit zur Vereinigung verschiedener Altersgruppen auf öffentlichen Veranstaltungen, zur Familienvereinigung und zur Zusammenbringung von Menschen verschiedener Berufssparten oder persönlcher Ansichten. Ausflüge zum Meinungsaustausch zwischen den Regionen oder Konzertprogramme ermöglichen es, systematisch an der Entwicklung der kreativen Fähigkeiten der Kinder, der Jugend oder der älteren Menschen zu arbeiten (Arbeitskreise und Klubs). Das Projekt begünstigt die Formierung eines positiven Images den Deutschen gegenüber in der Bevölkerung.

Das Projekt „Netzwerk der Begegnungszentren“ beinhaltet ebenfalls die Gruppenarbeit in den Sonntagsschulen, welche auf Kinder im Grundschulalter abzielt. Das Netzwerk der Sonntagsschulen umfasst bis zum heutigen Tag 13 Regionen Kasachstans.

Die Projektkoordinatoren sorgen für den reibungslosen Ablauf des Projektes in ihren Regionen und gewährleisten dessen Umsetzung.

Im Rahmen des Projektes ist vorgesehen:

  1. Die regelmäßige Durchführung der Gruppenarbeit der Begegnungszentren und der Sonntagsschule gemäß dem festgelegten Arbeitsplan, einschließlich der Komponenten des Deutschunterrichts und der Kultur der kasachstanischen Deutschen. Teilnehmer sind die Vertreter der älteren Generation und des mittleren Alters, sowie Jugendliche und Kinder. Beispiele für die Arbeitskreise sind: „Angewandte dekorative Kunst“, „Theater für Kinder“, „Tanz- und Singkunst“, „Seniorenklub“ usw.
  2. Die Durchführung regionaler und überregionaler Schulungen für die Angestellten des Netzwerks der Begegnungszentren.
  3. Die Organisation und Durchführung regelmäßiger Themenabende, Feiertage und Konzerte.
  4. Die Durchführung von Informationsreisen und Treffen mit der Bevölkerung in den abgelegenen Siedlungen der Region, mit dem Ziel der Eröffnung neuer Zweigstellen des Begegnungszentrums und der Gewinnung neuer Mitglieder für die Projektarbeit der Organisation.
  5. Auswärtige Monitorings in den Zweigstellen des Begegnugnszentrums.

Im Rahmen des Projektes arbeiten 17 Begegnungszentren (in den Regionalgesellschaften Aktau, Aktobe, Almaty, Nur-Sultan, Balchasch, Zhezkazgan, Karaganda, Kokschetau, Kostanaj, Pawlodar, Ridder, Semej, Taldykorgan, Taraz, Ust-Kamenogorsk, Schymkent, und Petropawlowsk) und mehr als 42 Zweigstellen der Begegnungszentren, von denen 18 auf freiwilliger Basis koordiniert werden.

Alle Projekte

Das Hauptziel des Projektes:

Bewahrung und Stärkung des Bewusstseins der deutschen Minderheit über ihre eigene ethnokulturelle Identität, indem die praktische Möglichkeit geschaffen wird, durch die Organisation von thematischen Veranstaltungen und Feiertagen und die Organisation von kreativen Arbeitskreisen für alle Altersgruppen diese Identität auszuleben und in äußeren Beziehungen zu präsentieren.

Zielgruppe: Personen deutscher Nationalität im Alter von 5 Jahren bis ins vorgerückte Alter (80.85 Jahren), deren Verwandte und Nachbarn, alle, die an der deutschen Kultur und der deutschen Sprache interessiert sind, Mitglieder und Aktivisten der Regionalgesellschaften, die in den Städten und Siedlungen der Republik Kasachstan leben.

Ausführliche Informationen zu den Regionalgesellschaften, die das Projekt „Netzwerk der Begegnungszentren“ durchführen, erhalten Sie von der Geschäftsstelle der Gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ unter der Telefonnummer 8 (727) 263-58-05 oder unter den unten angegebenen Kontakten.

Alle Projekte

Gesellschaftliche Vereinigung „Deutsches Kulturzentrum „Wiedergeburt“ der Stadt Schymkent


Vorsitzender: Bachman Josif Wladimirowitsch
Koordinatorin des „NBZ“: Martynowa Elena
Tel.: 8(7252) 53 27 83

Gesellschaftliche Vereinigung „Deutsches Kulturzentrum „Wiedergeburt“ Ostkasachstan“


Vorsitzender: Schumacher Ewgenij Wiktorowitsch
Koordinatorin des „NBZ“: Schilling Aleksandra
Tel.: 8 705 281 40 33

Gesellschaftliche Vereinigung „Gesellschaft der Deutschen des Gebietes Zhambyl“


Präsident: Gibner Aleksandr Abramowitsch
Koordinatorin des „NBZ“: Kober Ewgenija
Tel.: 8 (7262) 34-53-45

Gesellschaftliche Vereinigung „Gesellschaft der Deutschen des Gebietes Zhambyl“


Präsident: Gibner Aleksandr Abramowitsch
Koordinatorin des „NBZ“: Kober Ewgenija
Tel.: 8 (7262) 34-53-45

Gesellschaftliche Vereinigung „Wiedergeburt“ des Deutschen Kulturzentrums Leninogorsk


Vorsitzende, Koordinatorin des „NBZ“: Ignatjewa Ljubow Wasiljewna
Tel.: 8 (72336) 787 56, 8 705 524 86 58

Gesellschaftliche Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ Ostkasachstan, Stadt Semej


Vorsitzende: Gontscharuk Lilija Pawlowna
Koordinatorin des „NBZ“: Gorbatschjowa Marija
Tel.: 8 (7222) 52-14-10

Gesellschaftliche Vereinigung „Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Nordkasachstan


Vorsitzende: Lotz Rimma Wladimirowna
Koordinatorin des „NBZ“: Belik Elena
Tel.: 7-777-083-87-83

Gesellschaftliche Vereinigung der Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Pawlodar


Vorsitzender: Ruf Wjatscheslaw Andreewitsch
Stellvertretende Vorsitzende, Koordinatorin des „NBZ“: Lintewskaja Olga Wladimirowna
Tel.: 8 (7182) 32 30 28, 8 777 559 50 38

Gesellschaftliche Vereinigung „Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Astana und des Gebietes Akmolinsk“


Vorsitzender: Berg Igor Wernwerowitsch
Koordinatorin des „NBZ“: Berg Natalja
Tel.: 8 (7172) 39-64-88

Deutsches Kulturzentrum „Wiedergeburt“ der Region Kostanaj


Vorsitzender: Blok Sergenj Iwanowitsch
Stellvertretende Vorsitzende, Koordinatorin des „NBZ“: Schik Elena Wiktorowna
Tel.: 8 (7142) 54 42 61

Gesellschaftliche Vereinigung Akmolinsker Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“


Vorsitzende: Korneewa Swetlana Georgiewna
Koordinatorin des „NBZ“: Tatarintsewa Elena
Tel.: 8 (7162) 76-32-27

Gesellschaftliche Vereinigung „Deutsches Zentrum Wiedergeburt“


Vorsitzender: Kist Wiktor Eduardowitsch
Koordinatorin des „NBZ“: Kenig Irina
Tel.: 8 (7212) 41 20 82; 41 08 70

Gesellschaftliche Vereinigung „Städtische Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Zhezkazgan


Vorsitzende: Ron Wera Karlowna
Koordinatorin des „NBZ“: Erschowa Galina
Tel.: 8 705 239 64 34

Gesellschaftliche Vereinigung „Städtische Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Balchasch


Vorsitzende: Michajlenko Olga Wiktorowna
Koordinatorin des „NBZ“: Patanina Olga
Tel.: 8 (71036) 4 19 05, 8 707 540 27 49

Gesellschaftliche Vereinigung „Kulturelle und Ethnische Vereinigung der Deutschen „Wiedergeburt“ Almaty“


Vorsitzende: Nabokowa Ljudmila Aleksandrowna
Leiterin des Projekts „NBZ“: Larionowa Galina
Koordinatorin des „NBZ“: Focht Oksana
Tel.: 8 (727) 392-22-34

Gesellschaftliche Vereinigung Regionalgesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ Aktobe


Vorsitzende: Smolinets Inga Nikolaewna
Koordinatorin des „NBZ“: Kosiwtsewa Irina
Tel.: 8 (7132) 56 74 51, 8 (7132) 90 70 94

Gesellschaftliche Vereinigung „Deutsches Kulturzentrum der Gesellschaft „Wiedergeburt“ der Region Mangistau“


Vorsitzende: Klee Margarita Ottowna
Koordinatorin des „NBZ“: Seliwerstowa Elena
Tel.: 8 (7292) 51 02 54, 8 777 912 51 70

Festival der deutschen Kultur


Das Virtuelle Museum


Seit dem Jahr 2017 arbeitet die Gesellschaftliche Stiftung „Vereinigung der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“ intensiv daran, eine virtuelle Sammlung von Gegenständen der materiellen und geistigen Kultur, von bildlichen, schriftlichen und materiellen Quellen zur Geschichte der Deutschen Kasachstans zusammenzustellen. Von Dezember 2017 bis März 2018 wurden im Laufe von Expeditionsarbeiten 15 städtische und ländliche Siedlungsgebiete in der Republik Kasachstans genauer untersucht. Es wurden mehr als 2000 Fotografien erstellt. Grundlage der Kollektion sind Fotografien der Exponate der staatlichen Zentral- und Regionalmuseen Kasachstans, Museumsecken in den regionalen ethnokulturellen Vereinigungen der Deutschen, ländliche Schulmuseen oder Museumszimmer in den Häusern der Freundschaft. Den Besuchern des Virtuellen Museums werden Möbel, Haushaltsgegenstände, Handarbeiten, Sammlungen von Kleidung und Schmuck für Hochzeiten, Taufen, Ikonen, religiöse Bücher usw. präsentiert. Im Jahr 2019 wurde die virtuelle Sammlung des Museums um Fotografien von Museumsobjekten aus den Museumszimmern der Selbstorganisation der Deutschen  Kustanaj und des Heimatkundemuseums Aktobe ergänzt.
In den modernen Zeiten, in denen die Volkskultur der Deutschen Kasachstans aus einer ganzen Reihe verschiedener Gründe rasend schnell verloren geht, ist es umso wichtiger, die ernstzunehmende und tiefsinnige Arbeit der Suche nach neuen Exponaten sowie deren Untersuchung und Systematisierung fortzuführen, denn das Virtuelle Museum der Deutschen Kasachstans soll nicht nur eine virtuelle Galerie sein, sondern der Ort der Bewahrung des historischen Gedächtnisses der Deutschen Kasachstans.

Weiter zu www.wiedergeburt.asia

Die Virtuelle Galerie


Der Name des Künstlers Leonid Wladimirowitsch Brümmer wurde erst nach seinem Tod bekannt. Doch die  Koryphäen der Malerei erkannten die eigentümliche Gabe des jungen Künstlers bereits zu Beginn des kreativen Lebens des jungen Brümmer. Denn zu dieser Zeit entschied er sich einst ein für alle Mal für die Kunst, ohne die er einfach nicht leben konnte. Er kümmerte sich nicht um sein persönliches Leben und gab sich nicht für die Kleinigkeiten des Alltags her, er widmete sich vollständig der großen Kunst. Mehr als tausend Bilder, große und kleine Werke des Künstlers, sind heute in seinem persönlichen Kunstmuseum ausgestellt, welches zum 2000-jährigen Jubiläum der Stadt Taraz eröffnet wurde und durch den Willen des Schicksals zum letzten Zufluchtsort von L. W. Brümmer wurde. Alle seine Werke sind ein Produkt der Liebe des Künstlers zur Kunst. Dank seiner Kinder kennen wir die von Licht durchdrungenen Werke von L. W. Brümmer und können sie studieren.

Weiter zu www.brummer.kz

Elektronische Bibliothek


Die Bibliothek ist eine einzigartige soziale Einrichtung, eines der zugänglichsten Kulturzentren zur Kommunikation mit dem Buch für eine große Masse an Menschen. Darüber hinaus gehören Bibliotheken zu den effektivsten öffentlichen Einrichtungen. „Bibliotheken sind nach wie vor die gefragteste aller Kulturinstitutionen und das wichtigste Instrument für die Sozialisierung der Persönlichkeit, ihre Integration in Gesellschaft und Kultur.“ Durch die Beschaffung neuer technischer Möglichkeiten verfügen Bibliotheken nun wieder über das Potential eines erfolgreichen Eintritts in die Gesellschaft.

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