Das Virtuelle Museum auf dem virtuellen Festival

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Das Virtuelle Museum auf dem virtuellen Festival. Bis vor kurzem hätte ein solcher Satz viele von uns verwirrt und wahrscheinlich Fragen aufgeworfen. Doch heute ist der virtuelle Raum, ob wir dies wollen oder nicht, – unsere Realität.

Arbeit, Bildung, der Kontakt zu den Kollegen im Ausland und vieles andere werden größtenteils online fortgesetzt. Auf diese Art und Weise fand Anfang August auch das 3. internationale Thor-Heyerdahl-Festival für antike Technologien und kulturelle Kommunikation statt. Und für zahlreiche Teilnehmer aus verschiedenen Ländern ermöglichte die Durchführung des Festivals auf diese Art und Weise in einer Zeit, in der die wissenschaftlichen Forschungsaktivitäten erheblich eingeschränkt sind (zum Beispiel sind Archive und Bibliotheken geschlossen, Konferenzen und Foren sind abgesagt usw.), wenn auch nur virtuell, sich mit Kollegen zu treffen, die Ergebnisse ihrer Aktivitäten vorzustellen, neue Teilnehmer kennenzulernen, ihre Sichtweise zu hören und auf den Bildschirmen ihrer Geräte ihre Sicht auf in der Vergangenheit alltägliche Traditionen oder auf die sich so schnell verändernde moderne Kultur der Menschheit zu sehen.

Die deutsche Thematik wurde in mehreren Beiträgen aufgegriffen, darunter auch eine Fotopräsentation zur Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Virtuellen Museums der Deutschen der Republik Kasachstan. In dieser Präsentation wurde von den Zielen und der Entstehungsgeschichte dieses Museums ab dem Jahr 2017, sowie von den Plänen und seiner weiteren Entwicklung berichtet. Es wird angenommen, dass in naher Zukunft die Arbeiten an der Umgestaltung des aktuellen Designs der Seite, an der Erweiterung und Vergrößerung der Sammlung sowie die Arbeit an der technischen Unterstützung und der Popularisierung der Seite des Virtuellen Museums der Deutschen Kasachstans fortgeführt werden.

Das moderne digitale Zeitalter schreibt die neuen Regeln für die Verarbeitung, Verwendung und Präsentation von Informationen vor, einschließlich der Informationen zur historischen und kulturellen Entwicklung der deutschen Ethnie in Kasachstan. Die Entstehung des Modells des virtuellen Museums der Deutschen Kasachstans als moderne, aufklärerische Bildungsplattform setzt einen ganzheitlichen Ansatz voraus, bei dem neben Forschungsmethoden verschiedene andere Techniken verwendet werden, um qualitativ hochwertige dreisprachige (russische, deutsche, kasachische) Inhalte zu erstellen. Beispielsweise begünstigt die Verwendung von Elementen wie Animation, Video, Audio usw. die Erstellung dieses großen Multimedia-Projekts. Dieses Projekt wird dazu beitragen, Museumsgegenstände, die heute auf der Seite des Virtuellen Museums lediglich als Foto vorhanden sind, in eine große Multimedia-Komposition/Leinwand zu integrieren, die angesehen, angehört, gelesen usw. werden kann, was wiederum eine größere Anzahl unterschiedlicher Altersgruppen anzieht. Die Arbeit mit den Museumsobjekten, welche das zentrale Konzept in der vorgestellten Sammlung des Virtuellen Museums der Deutschen der Republik Kasachstan ist und bleiben wird, wird neue Bildungs- und Aufklärungsmöglichkeiten und -perspektiven eröffnen, und das Virtuelle Museum der Deutschen Kasachstans wird sich als Aufbewahrungsort des historischen Gedächtnisses und als Faktor für die Identitätsbildung der Deutschen der Republik Kasachstan weiterentwickeln.

Julija Podoprigora

Übersetzung: Philipp Dippl

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