Die Frage nach der Preisgestaltung für Arzneimittel

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In Ostkasachstan werden Arzneimittelspekulanten zur Verantwortung gezogen.

Unter den Bedingungen der Coronavirus-Pandemie hat die Frage nach den Preisen für Arzneimittel besondere Priorität.

– Wir unterstützen einige Gruppen von Bürgern unter bestimmten Bedingungen vierteljährlich mit kostenlosen Medikamenten, sagt die Sozialarbeiterin der deutschen ethnokulturellen Vereinigung „Wiedergeburt“ Natalja Kazakowa. – Daher gibt es in der Bevölkerung eine besonders hohe Nachfrage nach Kompensation der Ausgaben für Medikamente und Medizinprodukte, die die Begünstigten selbst kaufen und anschließend die Rechnungen und Rezepte bei uns einreichen. Wir verwenden eine genau festgelegte Aufstellung der Präparate, wobei wir das Limit von 12 monatlichen Berechnungsindizes (MRP) einhalten, etwa 30.000 Tenge pro Person je Quartal. Dies ist eine wichtige Hilfeleistung für Menschen mit niedrigem Einkommen, die auf diese Weise besonderen Schutz und Zugehörigkeit zur deutschen Ethnie spüren. Deshalb ist das Thema der Arzneimittelpreisgestaltung besonders wichtig.

Trotz Warnungen vor Haftung und erheblicher Strafsanktionen enden die Preisspekulationen mit Medikamenten noch immer nicht. Um dies zu unterbinden, wurde im Auftrag der regionalen Staatsanwaltschaft in allen Städten und Kreisen eine mobile Einheit mit Mitarbeitern der beteiligten staatlichen Behörden gegründet.

Nach Informationen der Pressestelle der Staatsanwaltschaft des Gebietes Ostkasachstan sind bis zum heutigen Tag mehr als 20 Fälle des Verkaufs von Medizin zu überhöhten Preisen aufgedeckt worden. Leider deutet dies darauf hin, dass die Apotheken die geltenden Preisbeschränkungen in der Region ignorieren.

Zusätzlich zu den Preiserhöhungen wurden acht Fälle über den Verkauf von Arzneimittel durch Personen aufgenommen, die keine Lizenz für die pharmazeutische Tätigkeit besitzen.

Die Arbeit der mobilen Gruppen wird direkt durch die Staatsanwaltschaft der Region koordiniert. Es wurden konkrete Anweisungen und Empfehlungen gegeben, die Überwachung der Preise für stark nachgefragte Arzneimittel organisiert und die Razzien werden fortgesetzt.

Es sei daran erinnert, dass die Erhöhung der Arzneimittelpreise eine verwaltungsrechtliche Haftung in Form einer Strafe zwischen 70 und 1000 monatliche Berechnungsindizes (MRP) nach sich zieht.

Alle Fälle des Verkaufs von Arzneimitteln zu überhöhten Preisen können der regionalen Staatsanwaltschaft telefonisch unter den folgenden Telefonnummern übermittelt werden: 8 (7232) 24-84-74, 8 775-197-13-22.

Elena Paschke

Übersetzung: Philipp Dippl

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