„Kranz der Freundschaft“

In der Mittelschule Nr.10 in Ridder fand das Fest der nationalen Kulturen statt.

Die Stadt Ridder war schon immer multinational. Hier leben Russen, Tataren, Deutsche, Kasachen, Tschetschenen, Ukrainer und andere ethnische Gruppen zusammen. Und das ist nicht überraschend, denn die Kultur der Kommunikation, der Toleranz, der Fähigkeit, Freunde zu finden und die Vertreter anderer Nationalitäten zu respektieren, wird in Kasachstan bereits im Kindesalter gepflegt. Die Mittelschule Nr. 10 unter der Leitung solcher wunderbaren Lehrer wie Assem Borisovna Agazhaeva und Lyubov Nikolaevna Mikulskaya kann zweifellos als multinational bezeichnet werden.

Das Freundschaftsfest wurde von Galina Michailowna Gilderman, einer Abgeordneten des Stadtrats, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Deutschen der Region Ostkasachstan, organisiert.

Die Vorbereitungsphase für die festliche Veranstaltung begann lange vor der Vorstellung, es wurden Szenarien erstellt, Rollen verteilt, Eltern konsultiert und Rezepte der nationalen Küche erarbeitet. An der Organisation nahmen Eltern und Lehrer sowie Kinder teil. Während der Vorbereitungen für das Festival lernten die jungen Leute Volkstänze, nationale Kleidung, Küche und Besonderheiten der Traditionen kennen. Es wurden Trachten präsentiert, eine Ausstellung von Gerichten jeder ethnischen Gruppe wurde vorgestellt.

Gäste und Eltern wurden von Mädchen in kasachischen Kostümen mit Baursakis und jungen Damen in russischen Kostümen mit rosigen Pfannkuchen empfangen.

Mit einer Begrüßungsrede vor dem Publikum sprach man auf dem Festival in drei Sprachen und betont die Bedeutung der bevorstehenden Feier. Die Teilnehmer präsentierten russische, tatarische, usbekische, ukrainische, deutsche, jüdische, kosakische und tschetschenische Familien, sprachen über die nationale Kultur – Traditionen und Bräuche, Volksfeste und angewandte Kunst. Es gab Lieder und Tanzeinlagen.

Und welches Aroma von den nationalen Gerichten entstand! Plov, deutsche Kuchen, tatarisches „Kainar“, „Chak-Chak“, tschetschenisches „Cepal“ und „Hingalsh“ – Fladenbrot mit Kürbis und Quark, kasachischer Beshbarmak, Kurt, Koumiss, ukrainische Mehlklöße mit Sauerrahm, jüdisches Forshmak und usbekische Samsa mit flachem Fladenbrot und vielen anderen Gerichten wurden entsprechend den nationalen Traditionen ihrer Zubereitung präsentiert.

Schüler der Mittelschule Nr. 10 konnten unter der Leitung der kreativen Gruppe von Lehrern und Eltern ein vielfältiges, förderndes und emotionales Programm vorbereiten: musikalische und literarische Kompositionen, Lieder, Gedichte, Tänze, die die Kultur der Nationen widerspiegelten. Die originelle und einzigartige Performance des tschetschenischen Ensembles faszinierte alle Teilnehmer, Zuschauer und Gäste!

Die von den talentierten Lehrern O. N. Tishenko, Leiter des Vokalensembles „Böhnchen“, Ya. Krekova, Leiter des choreografischen Ensembles „Reverance“, L. N. Mikulskaya, Schulleiter für Unterrichtsarbeit, vorbereitete kreative Parade, endete mit der musikalischen Komposition „Ich, Du, Er, Sie – sind zusammen eine Familie! “, Symbol für die Einheit der Nationen. Die Vorsitzende der Festivaljury, Galina Gilderman, überreichte allen Teilnehmern Urkunden.

Es ist bemerkenswert, dass für ein solches Zusammenkommen der nationalen Kulturen eine Festivalform gewählt wurde, keine Konkurrenzform. Hier wurden die Gewinner nicht ausgezeichnet, die Preisträger wurden nicht erwähnt, aber jede Gruppe wurde geehrt. Das Festival erzeugte eine sehr warme und heimische Atmosphäre, gerade in der Zeit wo doch so viele interethnische Konflikte in der Welt aufflammen.

Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste der deutschen Gesellschaft „Wiedergeburt“ trafen sich zu einem gemeinsamen Tanz, bei dem sich jeder als Teil einer großen Familie namens Kasachstan fühlte!

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