Die deutsche Jugend Aktobe studiert aktiv die Arbeit deutscher Künstler, Bildhauer und Musiker

Was hilft der Aktöbinsker Jugend während der Quarantäne? Die Antwort ist eindeutig: die Kunst! Das bedeutet auch das gemeinsame Lesen von Büchern auf Deutsch, das Hören von Musik in verschiedenen Sprachen und verschiedener Genres, sowie das Erlernen der Grundlagen der bildenden Kunst. Generell ist der Jugend des Deutschklubs der Gesellschaft „Wiedergeburt“ Aktobe nicht langweilig, sie faulenzt nicht, sondern sie widmet sich dem Selbststudium und erweitert ihren Horizont.

Den „Kunst“-Zirkel gibt es seit rund einem Jahr, seine Gründerin ist die Aktivistin Vioetta Kosenko. Mehrere Monate lang teilte die talentierte Künstlerin Informationen aus der Welt der antiken und modernen Kunst mit ihren Kursteilnehmern. Bald jedoch übergab die junge Frau die Zügel an Vadim Revjakin. Der Grund ist einfach – Violetta, hat beschlossen, mehr Zeit für die anderen Projekte in der deutschen Jugendgesellschaft aufzuwenden.

„Frisches Blut“, neue Ideen – der frischgebackene Leiter des Zirkels machte sich mit Begeisterung an die Arbeit.

– Aufgaben gibt es viele, aber momentan wollen wir mehr Jugendliche anziehen. Jetzt besuchen rund 10 Personen die Sektion – das ist nicht sehr viel, aber besser als gar nichts. Mit der Zeit wird alles gut! – sagt Vadim zuversichtlich.

Die Quarantäne hat ihren negativen Beitrag geleistet, deshalb haben die Mitglieder des Klubs Online-Kurse durchgeführt haben. Zum Beispiel haben die Jugendlichen neulich etwas über das Leben und die Kunst Albrecht Dürers gelernt. Zu seiner Zeit war die Popularität dieses deutschen Künstlers mit dem Ruhm des großen Leonardo Da Vinci vergleichbar. Er wurde sogar „Leonardo des Nordens“ genannt.

Urteilen Sie selbst: Er gilt als der größte europäische Meister des Holzschnitts, er hat den Holzschnitt auf das Niveau echter Kunst gehoben, er ist auch der erste Kunsttheoretiker unter den nordeuropäischen Meistern, er ist Autor eines praktischen Ratgebers der bildenden und dekorativ-angewandten Kunst in deutscher Sprache, der die Notwendigkeit einer vielfältigen Entwicklung der Künstler propagiert. Er ist der Begründer der vergleichenden Anthropometrie. Mit der Entwicklung der Festungstheorie hinterließ er in der Militärtechnik deutliche Spuren. Auch war er der erste der europäischen Künstler, der eine Autobiografie schrieb.

Überhaupt hat sich das Wissen der Aktöbinsker Jungs und Mädels dank des Vortrags über diesen deutschen Künstler erheblich erweitert.

– Wir beschränken uns nicht nur auf die bildenden Künste – wir haben Musikkurse durchgeführt (wir haben Klang- und Notenkonzepte sowie konkrete Werke untersucht); es gab Kurse zur Entwicklung der Feinmotorik sowie zu den elementaren Grundlagen der Architektur. Ich hoffe, dass unser Zirkel nach der Aufhebung der Quarantäne wieder aktiver wird. Ich möchte gerne die Kunst unserer ethnischen Deutschen studieren, zum Beispiel von Jakob Fischer, den wir in einer unserer Unterrichtsstunden kennengelernt haben, – erläutert der Leiter des „Kunst“-Zirkels Vadim Revjakin.

Konstantin Sergeew

Übersetzung: Philipp Dippl

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