Nora Pfeffer

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Nora Gustanowna Pfeffer (1919 – 2012) war sowjetisch deutsche Poetin, Übersetzerin und Essayistin. Sie wurde am 31. Dezember 1919 in Tiflis geboren. Nach Beendigung der deutschen Schule ist sie in das örtliche pädagogische Institut eingetreten, welches sie in der Fachrichtung englische Sprache, sowie (Im Fernstudium) deutsche Sprache abschloss. Sie arbeitete als Lehrerin für Deutsch an der medizinischen Hochschule Tiflis, während sie gleichzeitig im Fernstudium am pädagogischen Institut für Fernsprachen in Moskau studierte. Ebenso beendete sie das musikalische Technikum am Konservatorium. Im Jahr 1943 wurde sie Repressalien ausgesetzt, war zur Haft in Norilsk und wurde anschließend nach Nordkasachstan geschickt. Im Jahre 1953 ging sie in das Institut für Fremdsprachen in Alma-Ata und arbeitete an der Staatlichen Kasachischen Universität. Parallel dazu war sie die Direktorin des deutschen Rundfunks des Radios der kasachischen SSR. Im Jahr 1970 betreute Nora Pfeffer die deutsche Sektion der Buchausgabe „Kasachstan“. Im Jahr 1992 emigrierte sie nach Deutschland, in die Stadt Köln. Die ersten Werke Pfeffers wurden schon 1958 veröffentlicht. Sie schrieb viel für Kinder. Ihre Werke wurden ins kasachische, lettische und russische übersetzt und wurden nicht nur in der UdSSR veröffentlicht, sondern auch in Deutschland und Österreich. Im Jahr 1990 erhielt sie den Preis der Union der Schriftsteller Kasachstans namens M. Dulatow.

Sie starb am 15. Mai 2012 in Deutschland.

 

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