Operative Hilfe

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Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit mit Deutschland können Kasachstaner deutscher Nationalität operative Hilfe erhalten.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz unterschied sich das Deutsche Zentrum „Wiedergeburt“ Ostkasachstan von anderen Zweigstellen und Regionen. Durch diese internationale Organisation wurde materielle Hilfe, die Bezahlung kostspieliger Untersuchungen oder Operationen in hohen Summen geleistet.

– So erhielten allein im Jahr 2018 acht Personen Unterstützung für insgesamt fast drei Millionen Tenge, betonte Natalia Kazakowa, Koordinatorin für soziale Projekte des deutschen Regionalzentrums „Wiedergeburt“ Ostkasachstan. – Im letzten Jahr haben sich mehr als zehn Menschen an uns gewandt, von ihnen haben bis zum heutigen Tag beinahe alle Unterstützung in einer Gesamtsumme von 5 774 939 Tenge erhalten. Zum Beispiel erlitt Emma Ottowna Blagodarowna, geboren im Jahr 1938, eine Verletzung – eine Fraktur des Oberschenkelhalses. Es war eine dringende chirurgische Behandlung im städtischen Krankenhaus Nr. 1 in der Stadt Ust-Kamenogorsk erforderlich. Daneben leidet sie an Typ-2-Diabetes, an einer Ulkuskrankheit und an anderen Erkrankungen. Die schwierige Operation, eine vollständige Prothese des linken Hüftgelenks, kostete fast eine Million Tenge. Für die Bezahlung der Operation musste ihre Tochter einen Kredit aufnehmen. Die Hilfe durch das Deutsche Rote Kreuz und die Kompensation der Ausgaben für die Operation halfen der Frau, zu einem normalen Leben zurückzukehren.

Die Zusammenarbeit mit den Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes der Stadt Hamburg wurde allerdings leider im Juni diesen Jahres eingestellt. In der sozialen Ausrichtung der gesellschaftlichen Stiftung „Wiedergeburt“ wurde ab dem vierten Quartal des laufenden Jahres das neue Wohltätigkeitsprojekt „Operative Hilfe“ gestartet.

– Dieses Projekt ist die Fortführung der Zusammenarbeit mit dem DRK, – sagt Natalja Kazakowa. – Im Rahmen des neuen Projektes findet die folgende Hilfe für die bedürftigen Bürger deutscher Nationalität statt, die die einheitlichen Kriterien zum Erhalt der Sozialhilfen erfüllen. Dies betrifft die Finanzierung von chirurgischen Behandlungen, einschließlich Endoprothetik und Zahnprothesen, die Behandlung von Augenerkrankungen, diagnostische Maßnahmen, die Beschaffung von Medikamenten und medizinischen Produkten, sowie die Gewährleistung von Krankenhausaufenthalten.

Zur Erinnerung, um die Finanzierung der Behandlung zu beantragen, müssen Sie einen Antrag mit einem Kostenvoranschlag und den entsprechenden Anhängen ausfüllen sowie die folgenden Dokumente des Begünstigten vorlegen: Antrag auf Unterstützung, Kopie des Personalausweises, Kopie eines Dokuments zur Bestätigung der Zugehörigkeit zur deutschen ethnischen Ethnie, Bescheinigung über Einkommen, Rente oder Gehalt, sowie ein medizinischer Bericht, der die Feststellung einer Behandlung oder diagnostischen Maßnahme und ein Rezept bestätigt.

Man muss erwähnen, dass in diesem Projekt eine Finanzierung möglich ist, allerdings keine Kompensierung für durchgeführte Behandlungen oder den Erwerb von Arzneimitteln. Das bedeutet, dass die Zahlung im Voraus und dann die Behandlung erfolgt. Es ist erforderlich, einen Bericht über das Ergebnis der Behandlung vorzulegen.

– Zum Beispiel erhielt Raisa Michailovna Schmik kürzlich im Rahmen dieses Projekts operative Unterstützung – fügte Natalya Kazakowa hinzu. – Die Operation – eine Phakoemulsifikation des Kataraktes mit Implantation einer Intraokularlinse am linken Auge – war erfolgreich. Auch das rechte Auge der Frau wurde im Sommer durch das Rote Kreuz operiert.

Bei allen Fragen können Sie Natalia Kazakowa vom deutschen Zentrum telefonisch unter 8-705-701-88-52 kontaktieren.

Elena Paschke

Übersetzung: Philipp Dippl

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